1400 Jahre Gertrud von Nivelles

Dilkrather Messdiener erinnerten an die Kirchenpatronin
Im Jahr 626 wurde die hl. Gertrud von Nivelles geboren. Die Dilkrather
Messdiener erinnerten jetzt in einer eindrucksvollen Familienmesse an
die vor 1400 Jahren geborene Kirchenpatronin.
Schon der festliche Einzug der Messdiener zum Gottesdienst mit Pfarrer
Damian, Pater Pius und Diakon Cohnen bot ein farbenprächtiges Bild,
denn mit dabei waren auch drei Nonnen, ein Bischof, ein Prälat und ein
König, alle rekrutiert aus der Schar der Ministranten. Thema war die
Ernennung der hl. Gertrud zur Äbtissin des Klosters von Nivelles im Jahr
644 und ihre Fürsorge für die Menschen der damaligen Zeit. Ihre Mutter
Ida (dargestellt von einer Messdienerin gleichen Namens!), die bisher das
Kloster geleitet hatte, gab den Äbtissinnenstab sinnbildlich an den Bischof
zurück, der ihn dann der Gertrud überreichte. Der König besiegelte
schließlich die Ernennung durch Auflegung seines Szepters.
Die heilige Gertrud ließ im 7. Jahrhundert irische Mönche ins fränkische
Reich kommen, die dort den Glauben verbreiteten. Heute sind es Priester
und Ordensleute aus Afrika und Asien, die nun bei uns die Seelsorge
betreiben, was durch die Mitfeier von Pater Damian und Pater Pius sichtbar
zum Ausdruck kam.