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Der Rat des Pastoralen Raums informiert

7. Sept. 2026 Hermann-Josef Crynen

Neue KommunionhelferInnen in unserem Pastoralen Raum

Der Rat des Pastoralen Raums hat die Beauftragung von vier neuen KommunionhelferInnen befürwortet: Dietmar Müller, Brüggen; Nadja Gierthmühlen, Elmpt; Hildegard Oelers, Niederkrüchten; und HildegardBeckers, Vogelsrath.
Wir danken allen für Ihre Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen.


Die Idee einer Familienkirche für unseren Pastoralen Raum

Jeder spürt es: In der Kirche des Bistums Aachen und damit auch in unserem Pastoralen Raum wird es Veränderungen geben (müssen).
Wir alle wissen, dass sich die Kirchensteuereinnahmen der Prognose nach in den nächsten 10 Jahren halbieren werden; die Zahl der Priester als auch die der Hauptamtler wird kleiner, die Zahl der Gottesdienstbesucher geht zurück und auch die Anzahl der Ehrenamtler scheint derzeit nicht zu wachsen. An manchen Orten tragen noch volkskirchliche Strukturen, an anderen Orten eben nicht mehr - und etwas Neues ist manchmal nicht inSicht. Wie kann man nun auf diese Situation reagieren?


Am Beispiel der Erstkommunion haben die drei Gemeindereferentinnen, die für die Erstkommunion verantwortlich sind, eine erste Idee entwickelt: Von der Erstkommunion zur Familienkirche. Die Vorbereitung auf die Erstkommunion ist in den Pfarrgemeinden unseres
pastoralen Raumes – von Schwalmtal über Brüggen, Born und Bracht bis nach Nieder-, Oberkrüchten und Elmpt – jedes Jahr aufs Neue eine bewegende Zeit. Erst vor Kurzem durften 225 Kinder in 11 feierlichen Gottesdiensten die heilige Kommunion empfangen. Das lebendige Miteinander in den Gruppenstunden, bei Aktionen und in den Familiengottesdiensten zeigt uns immer wieder, wie viel Freude entsteht, wenn Familien ihren Glauben gemeinsam gestalten. Doch wie kann es gelingen, dieses spürbare Gemeinschaftsgefühl auch über den Tag der Erstkommunion hinaus lebendig zu halten und für die Zukunft zu stärken? Aus dieser Frage heraus erwächst die Idee: Wir möchten Schritt für Schritt eine lebendige „Familienkirche“ entwickeln.


Was kommt auf uns zu?
Vielleicht Aufgaben, die uns enorm fordern;
Fragen, die sich uns noch nie gestellt haben;
Wünsche, die wir nicht erfüllen können;
Ansichten, die uns verunsichern;
Entscheidungen, die wir nicht verstehen;
Situationen, da wir nicht mehr ein und aus wissen;
Menschen, die uns brauchen.
Vielleicht aber auch
Hilfen, an die wir gar nicht denken;
Ideen, die wir noch nie gehabt haben;
Lösungen, die Neues ermöglichen;
Anforderungen, die uns weiter bringen;
Begegnungen, die vieles verändern;
Reaktionen, die uns überraschen;
Menschen, die uns helfen.
Wir wissen es nicht,
und das ist gut so.
Wichtig ist,
dass wir annehmen, was ist,
geben, was wir haben,
tun, was wir können,
sein, wie wir sind,
leben und Leben ermöglichen.
Gedicht von Max Feigenwinter,
mit freundlicher Abdruckerlaubnis des Autors


Gemeinsam neue Wege gehen Veränderung bedeutet Entwicklung: Um den Blick über die eigenen Kirchtürme hinauszuweiten, möchten wir schon ab diesem Jahr gemeinsame Aktionen und Feste für alle Familien im gesamten Raum Schwalmtal – Brüggen – Niederkrüchten anbieten. Perspektivisch entsteht daraus ab 2029 (beginnend in St. Johannes und St. Maria) ein neues Konzept für eine zukunftsfähige Familienpastoral, dem sich St. Matthias anschließen wird. Die Erstkommunionfeiern selbst sollen dabei – wo immer möglich – natürlichweiterhin direkt vor Ort in unseren Heimatgemeinden gefeiert werden.

Was die „Familienkirche der Zukunft“ ausmacht:

  • Lebendige Familiengottesdienste: Sie bilden das Herzstück (auch der Kommunionvorbereitung), in dem Groß und Klein den Glauben nah, modern und verständlich miteinander feiern.
  • Flexibilität für Familien: Eltern erhalten Unterstützung und ergänzend fertige Themenpakete, um ihre Kinder eigenverantwortlich – ob in kleinen Gruppen oder ganz individuell – zu begleiten.
  • Vielfältige Aktionen zum Mitmachen: Ein bunter Fächer aus Angeboten lädt zum Entdecken ein – von Stern- und Fahrradwallfahrten mit Picknick über kreative Angebote, Bibelnachmittage und Kirchenführungen.
  •  Eine Art Kompetenzzentrum entsteht: Ehrenamtliche, die gerne in ihren Gemeinden Familiengottesdienste feiern möchten, erhalten hier Hilfe und Unterstützung.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion wäre dann in diesem Konzept in der Familienkirche integriert und könnte von einer Person geleitet werden. Natürlich wäre es so, dass der Kirchenraum besonders für Kinder und Familien ansprechend ist und ihren Bedürfnissen gerecht wird, was beispielsweise die Bestuhlung und Ausstattung angeht. Und auch hier gilt: Eine Kirche lebt von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Die „Familienkirche“ ist eine offene Einladung an Sie alle: Egal ob Sie neue Impulse suchen, sich ein tragfähiges Miteinander für Ihre Kinder wünschen oder Ideen einbringen möchten – Sie sind herzlich willkommen. Lassen Sie uns gemeinsam aus der Freude der Erstkommunion etwas Neues wachsen lassen!

VorSatz:
Ab heute fange ich an,
zu üben,
so zu leben,
wie ich gelebt haben will,
wenn ich gehen muss.
Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

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Der Rat des Pastoralen Raums informiert

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Datum:
7. September 2026
Von:
Hermann-Josef Crynen

Neue KommunionhelferInnen in unserem Pastoralen Raum

Der Rat des Pastoralen Raums hat die Beauftragung von vier neuen KommunionhelferInnen befürwortet: Dietmar Müller, Brüggen; Nadja Gierthmühlen, Elmpt; Hildegard Oelers, Niederkrüchten; und HildegardBeckers, Vogelsrath.
Wir danken allen für Ihre Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen.


Die Idee einer Familienkirche für unseren Pastoralen Raum

Jeder spürt es: In der Kirche des Bistums Aachen und damit auch in unserem Pastoralen Raum wird es Veränderungen geben (müssen).
Wir alle wissen, dass sich die Kirchensteuereinnahmen der Prognose nach in den nächsten 10 Jahren halbieren werden; die Zahl der Priester als auch die der Hauptamtler wird kleiner, die Zahl der Gottesdienstbesucher geht zurück und auch die Anzahl der Ehrenamtler scheint derzeit nicht zu wachsen. An manchen Orten tragen noch volkskirchliche Strukturen, an anderen Orten eben nicht mehr - und etwas Neues ist manchmal nicht inSicht. Wie kann man nun auf diese Situation reagieren?


Am Beispiel der Erstkommunion haben die drei Gemeindereferentinnen, die für die Erstkommunion verantwortlich sind, eine erste Idee entwickelt: Von der Erstkommunion zur Familienkirche. Die Vorbereitung auf die Erstkommunion ist in den Pfarrgemeinden unseres
pastoralen Raumes – von Schwalmtal über Brüggen, Born und Bracht bis nach Nieder-, Oberkrüchten und Elmpt – jedes Jahr aufs Neue eine bewegende Zeit. Erst vor Kurzem durften 225 Kinder in 11 feierlichen Gottesdiensten die heilige Kommunion empfangen. Das lebendige Miteinander in den Gruppenstunden, bei Aktionen und in den Familiengottesdiensten zeigt uns immer wieder, wie viel Freude entsteht, wenn Familien ihren Glauben gemeinsam gestalten. Doch wie kann es gelingen, dieses spürbare Gemeinschaftsgefühl auch über den Tag der Erstkommunion hinaus lebendig zu halten und für die Zukunft zu stärken? Aus dieser Frage heraus erwächst die Idee: Wir möchten Schritt für Schritt eine lebendige „Familienkirche“ entwickeln.


Was kommt auf uns zu?
Vielleicht Aufgaben, die uns enorm fordern;
Fragen, die sich uns noch nie gestellt haben;
Wünsche, die wir nicht erfüllen können;
Ansichten, die uns verunsichern;
Entscheidungen, die wir nicht verstehen;
Situationen, da wir nicht mehr ein und aus wissen;
Menschen, die uns brauchen.
Vielleicht aber auch
Hilfen, an die wir gar nicht denken;
Ideen, die wir noch nie gehabt haben;
Lösungen, die Neues ermöglichen;
Anforderungen, die uns weiter bringen;
Begegnungen, die vieles verändern;
Reaktionen, die uns überraschen;
Menschen, die uns helfen.
Wir wissen es nicht,
und das ist gut so.
Wichtig ist,
dass wir annehmen, was ist,
geben, was wir haben,
tun, was wir können,
sein, wie wir sind,
leben und Leben ermöglichen.
Gedicht von Max Feigenwinter,
mit freundlicher Abdruckerlaubnis des Autors


Gemeinsam neue Wege gehen Veränderung bedeutet Entwicklung: Um den Blick über die eigenen Kirchtürme hinauszuweiten, möchten wir schon ab diesem Jahr gemeinsame Aktionen und Feste für alle Familien im gesamten Raum Schwalmtal – Brüggen – Niederkrüchten anbieten. Perspektivisch entsteht daraus ab 2029 (beginnend in St. Johannes und St. Maria) ein neues Konzept für eine zukunftsfähige Familienpastoral, dem sich St. Matthias anschließen wird. Die Erstkommunionfeiern selbst sollen dabei – wo immer möglich – natürlichweiterhin direkt vor Ort in unseren Heimatgemeinden gefeiert werden.

Was die „Familienkirche der Zukunft“ ausmacht:

  • Lebendige Familiengottesdienste: Sie bilden das Herzstück (auch der Kommunionvorbereitung), in dem Groß und Klein den Glauben nah, modern und verständlich miteinander feiern.
  • Flexibilität für Familien: Eltern erhalten Unterstützung und ergänzend fertige Themenpakete, um ihre Kinder eigenverantwortlich – ob in kleinen Gruppen oder ganz individuell – zu begleiten.
  • Vielfältige Aktionen zum Mitmachen: Ein bunter Fächer aus Angeboten lädt zum Entdecken ein – von Stern- und Fahrradwallfahrten mit Picknick über kreative Angebote, Bibelnachmittage und Kirchenführungen.
  •  Eine Art Kompetenzzentrum entsteht: Ehrenamtliche, die gerne in ihren Gemeinden Familiengottesdienste feiern möchten, erhalten hier Hilfe und Unterstützung.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion wäre dann in diesem Konzept in der Familienkirche integriert und könnte von einer Person geleitet werden. Natürlich wäre es so, dass der Kirchenraum besonders für Kinder und Familien ansprechend ist und ihren Bedürfnissen gerecht wird, was beispielsweise die Bestuhlung und Ausstattung angeht. Und auch hier gilt: Eine Kirche lebt von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Die „Familienkirche“ ist eine offene Einladung an Sie alle: Egal ob Sie neue Impulse suchen, sich ein tragfähiges Miteinander für Ihre Kinder wünschen oder Ideen einbringen möchten – Sie sind herzlich willkommen. Lassen Sie uns gemeinsam aus der Freude der Erstkommunion etwas Neues wachsen lassen!

VorSatz:
Ab heute fange ich an,
zu üben,
so zu leben,
wie ich gelebt haben will,
wenn ich gehen muss.
Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de