Die guten Stuben des Pfarrers Mömken
Als Anton Mömken 1854 als neuer Pfarrer in die Pfarre St. Michael Waldniel kam, fand er hier ein großes Betätigungsfeld vor. Vieles war nicht nur alt und zu klein, sondern auch vernachlässigt. Bestens mit der Mentalität der Menschen am Niederrhein vertraut, konnte er schon bald den Kirchenvorstand davon überzeugen, wichtige Investitionen für die Zukunft vorzunehmen: Rektoratschule, Schwalmtaldom und Krankenhaus. Zuvor wurde als Ersatz für das alte, marode Pfarrhaus ein neues errichtet. Hier ließ er er auf eigene Kosten zwei Räume mit Wandmalereien ausschmücken, die im Rheinland ihresgleichen suchen.