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Erntedank

4. Okt. 2026 Michael Tillmann
Der erste Sonntag des Monats Oktober gibt das Thema dieser Wochen vor: Erntedank
Foto Erntedank

Streng genommen sind es zwei Themen, wobei eines davon
betont wird, weil es vielleicht nicht mehr selbstverständlich ist:
Zu danken.


Zuerst aber der erste Aspekt:
Ernte. Beschenkt werden. Versorgt sein.
In unseren Breitengraden für die allermeisten so selbstver-
ständlich, dass es keiner Erwähnung wert zu sein scheint.

Eine sehr eingeschränkte Sicht - weltweit, aber auch mehr
und mehr in unserer Gesellschaft, in der Armut ein wachsen
des Thema ist. Ein menschenwürdiges Leben führen zu kön
nen, sich ausreichend mit den Gütern des alltäglichen Lebens
versorgen zu können - das ist keine Selbstverständlichkeit.
Das können wir uns auch nicht selber machen, so gerne wir
auch auf die eigene Tüchtigkeit schauen.
Letzten Endes gilt das, was auf dem Schild steht:
,Alle guten Gaben, alles was wir haben, kommt, oh Gott, von
dir."

Wenn ich das einsehe, dann wird auch der zweite Schritt
selbstverständlicher: Gott zu danken.
Und das gilt ja nicht nur für die Ernte, für die Versorgung mit
Lebensmitteln.
Das gilt zum Beispiel auch für ein Leben in Frieden und Si-
cherheit. Wahrlich keine Selbstverständlichkeit mehr, son
dern ein Grund zum Danken. Zum Beispiel am Tag der deut-
schen Einheit am 3. Oktober.

 

Erntedank

Der erste Sonntag des Monats Oktober gibt das Thema dieser Wochen vor: Erntedank
Datum:
4. Oktober 2026
Von:
Michael Tillmann

Streng genommen sind es zwei Themen, wobei eines davon
betont wird, weil es vielleicht nicht mehr selbstverständlich ist:
Zu danken.


Zuerst aber der erste Aspekt:
Ernte. Beschenkt werden. Versorgt sein.
In unseren Breitengraden für die allermeisten so selbstver-
ständlich, dass es keiner Erwähnung wert zu sein scheint.

Eine sehr eingeschränkte Sicht - weltweit, aber auch mehr
und mehr in unserer Gesellschaft, in der Armut ein wachsen
des Thema ist. Ein menschenwürdiges Leben führen zu kön
nen, sich ausreichend mit den Gütern des alltäglichen Lebens
versorgen zu können - das ist keine Selbstverständlichkeit.
Das können wir uns auch nicht selber machen, so gerne wir
auch auf die eigene Tüchtigkeit schauen.
Letzten Endes gilt das, was auf dem Schild steht:
,Alle guten Gaben, alles was wir haben, kommt, oh Gott, von
dir."

Wenn ich das einsehe, dann wird auch der zweite Schritt
selbstverständlicher: Gott zu danken.
Und das gilt ja nicht nur für die Ernte, für die Versorgung mit
Lebensmitteln.
Das gilt zum Beispiel auch für ein Leben in Frieden und Si-
cherheit. Wahrlich keine Selbstverständlichkeit mehr, son
dern ein Grund zum Danken. Zum Beispiel am Tag der deut-
schen Einheit am 3. Oktober.