Spende von Bartholomäus Rosbach

Eine weitere Spende, diesmal von Bartholomäus Rosbach, dem damaligen Eigentümer von Haus Klee, ermöglichte den Kauf eines festlichen Geläutes, bestehend aus 4 Glocken. Die 1883 von der Fa. Otto in Bremen gegossenen und 1884 gelieferten Glocken hatten die Töne h, cis, dis und fis und waren geweiht:
- Dem hl. Michael, dem Schutzpatron der Pfarre.
- Der Gottesmutter Maria.
- Dem hl. Bartholomäus, dem Namenspatron des Stifters.
- Dem hl Antonius. Diese Glocke war wohl dem Namenspatron des damaligen Pfarrers, Anton Mömken, zugedacht.
Während im 1. Weltkrieg verhindert werden konnte, dass die Glocken zu Geschützbronze eingeschmolzen wurden, musste das komplette festliche Geläut im 2. Weltkrieg abgeliefert werden. Nur die kleine Josefs-Glocke im Dachreiter durfte die Pfarre behalten.
Nach dem Krieg bemühte sich auch unsere Pfarre, die beschlagnahmten Glocken zurückzubekommen, doch leider kehrte nur eine Glocke zurück. Es war die Bartholomäus-Glocke, als ob sie uns für immer an den Stifter erinnern sollte.
Um das alte Geläut wieder herzustellen, wurden am 14. 12. 1959 bei der Fa. Otto in Bremen die 3 im Krieg verloren gegangenen Glocken neu gegossen und am 13. März 1960 geweiht. Seitdem sind sie unsere ständigen Begleiter.Die Inschriften auf den einzelnen Glocken entsprechen denen auf den alten Glocken, wobei die Michaelsglocke zusätzlich einen Hinweis auf die Geschichte dieser Glocken erhielt und somit den umfangreichsten Text erhielt.