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„Apropos Matthias“

Pfarrbrief 0826

der aktuelle Pfarrbrief von St. Matthias - 08/26 vom 13.09 - 18.10.2026

Es benötigt keine Vorbereitung: Dankbar können wir auf der Stelle sein. Wir müssen dafür nichts mehr erledigen oder zu Ende bringen. Dankbarkeit ist nicht in die Zukunft gerichtet. Sie müssen nicht erst etwas erreichen, um dankbar zu sein. Alles, wofür Sie dankbar sind, ist schon da, es ist Teil Ihres Lebens. Es liegt jetzt nur noch an Ihnen, den Blick dafür zu öffnen.


Den Blick öffnen


Ein Korb voller Äpfel – ein schlichtes Bild, das an Erntedank erinnert. Was für uns selbstverständlich erscheint, ist in Wirklichkeit ein Geschenk: die Früchte der Erde, die Menschen, die sie ernten, und Gottes Segen, der allem Wachstum zugrunde liegt. Dankbarkeit braucht keinen besonderen Anlass. Sie beginnt nicht erst, wenn alles perfekt ist oder alle Wünsche erfüllt sind. Sie beginnt jetzt – in dem Moment, in dem wir den Blick auf das richten, was bereits da ist. Das Erntedankfest lädt uns ein, bewusst wahrzunehmen, wie reich wir beschenkt sind. Wer dankbar lebt, entdeckt auch in kleinen Dingen Gottes Nähe und Fürsorge. Und aus der Dankbarkeit wächst die Bereitschaft, das Empfangene mit anderen zu teilen. Möge Gott uns offene Augen schenken für die vielen kleinen und großen Gaben, die unser Leben Tag für Tag bereichern.
Ein gesegnetes Erntedankfest!

Gabi Lika

Pfarrbrief 07 Pfarrbrief 07

Pfarrbrief von St. Matthias - 07/26 vom 19.07. - 13.09.2026

"Sehnsuchtsort
Das Meer ist ein Sehnsuchtsort. Diese faszinierende Landschaft steht oftmals komplett im Kontrast zu unserem Alltagsleben in den Städten. Am Meer geht der Blick in die Weite, auf den Horizont. Wir fühlen uns entrückt, frei, mutig, hoffnungsvoll, glücklich. Am Meer ist spürbar, wie klein jeder Einzelne von uns ist, und gleichzeitig fühlen wir uns gerade hier oftmals tief verbunden mit der Welt und als ein Teil von etwas Wunderschönem."  (der Pilger, www.der-pilger.de, In: Pfarrbriefservice.de)

Sehnsuchtsort Meer – Sehnsuchtsort Gott

Sommerzeit ist Reisezeit. Viele Menschen zieht es in diesen Wochen ans Meer. Die Weite des Horizonts, das Rauschen der Wellen und das Spiel von Sonne und Wasser schenken Erholung und lassen den Alltag für einen Moment in den Hintergrund treten. Das Meer berührt etwas Tiefes in uns. Es erinnert uns daran, dass das Leben größer ist als unsere Termine, Sorgen und Verpflichtungen. Vor der unendlichen Weite fühlen wir uns klein – und zugleich getragen und verbunden mit der Schöpfung. Vielleicht ist diese Sehnsucht nach Weite und Freiheit letztlich auch eine Sehnsucht nach Gott. Der heilige Augustinus formulierte es so: „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir.“ In den Ferien dürfen wir uns Zeit nehmen, neu auf Gottes Spuren zu achten: in der Schönheit der Natur, in Begegnungen mit anderen Menschen und in stillen Momenten des Dankes.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien erholsame Sommertage, viele Augenblicke der Freude und die Erfahrung, dass Gott uns auf allen Wegen begleitet – am Meer, in den Bergen oder zu Hause.

Gabi Lika