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Veranstaltung gegen das Vergessen

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Veranstaltung „Gegen das Vergessen“ mit einem Vortrag mit kommentierten Bildbeispielen zum Thema „Ecclesia und Synagoga“ - Antijudaismus in kirchlicher Kunst und zum Gedenken an die durch den Terror des NS-Regimes ermordeten Bürgerinnen und Bürgern aus Wegberg am 1. Februar 2026 um 14.30 Uhr in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Wegberg-Rickelrath (Angerweg 26)
Datum:
So. 1. Feb. 2026 14:30
Von:
Pfr. Tran, M. Huben
Ort:
Rickelrath
Angerweg 26
41844 Wegberg
Deutschland

Die Pfarrei St. Martin Wegberg lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Wegberg und „Umgebung“ herzlich zur Veranstaltung „Gegen das Vergessen“ ein. Den Besucherinnen und Besuchern erwartet eine Veranstaltung bestehend aus drei Teilen: Zunächst wird Pfarrer i.R. Wolfgang Bußler aus Mönchengladbach einen Vortrag mit Bildern von ausgewählten Kunstwerken halten, die die Wurzeln der Verachtung des Judentums durch die christlichen Kirchen aufzeigen. Im mittleren Teil geht es um das Gedenken an die durch den Terror des NS-Regimes ermordeten Menschen in Wegberg. Im dritten Teil ist Zeit zur Begegnung und zum Austausch miteinander vorgesehen. Neben der Christlich-jüdischen Gesellschaft  Mönchengladbach-Heinsberg werden auch verschiedene Gruppierungen und Personen aus Wegberg anwesend sein, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und die auch eigene Textbeiträge und -Zitationen im Rahmen des zweiten Teils der Veranstaltung vortragen werden. Musikalische Beiträge sind ebenfalls vorgesehen.

Impuls für die Veranstaltung „Gegen das Vergessen.“ ist einerseits der immer wieder aufflammende Antisemitismus in unserer Gesellschaft und andererseits war das Jahr 2025  das Jubiläumsjahr 60 Jahre „Nostra Aetate“ – Erklärung der katholischen Kirche zum Judentum auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil und im Jahr 2025 wurde  die  Stellungnahme  der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Bistümer in NRW  „…und jetzt?“ – Leitlinien zum Umgang mit antijüdischen Bildwerken in und an Kirchenräumen veröffentlicht.

Bewußt ausgewählt wurden der 1. Februar als Veranstaltungstag, um eine zeitliche Nähe zum internationalen Holocaustgedenktag herzustellen, welcher seit 2005 jährlich am 27. Januar begangen wird, und ebenso der Veranstaltungsort Rickelrath, weil der Pfarrer von Rickelrath Franz Stappers ermordetes Opfer des NS-Terrors war.

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen und setzten Sie durch ihre Teilnahme ein Zeichen „Gegen das Vergessen“.